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Unna, 03. Juni 2020
Pressemitteilung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Unna:

DIG spendet für das Projekt Altalena in Pisa

Pisa/ Arno
www.pixabay.com
Ganz Europa und weite Teile der Welt werden im Augenblick durch die Corona-Pandemie vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft in Unna möchte in der Partnerstadt Pisa in diesen Zeiten ein Zeichen der Solidarität setzen. Wir haben von der großartigen Arbeit des Projekts Altalena in Pisa erfahren und gehört, und dass auch die Caritas in Pisa mit neuer Armut, mit mehr armen Familien in der Partnerstadt kämpft. Die großartige Arbeit der beiden Vereine möchten die DIG mit einer Spende in Höhe von insgesamt 5000 Euro unterstützen und mit dieser Hilfe auch die Freundschaft zwischen Unna und Pisa unterstreichen. Das meiste Geld stammt von Mitgliedern und Freunden der Deutsch-Italienischen Gesellschaft, die großzügig gespendet haben.


Das Projekt Altalena
Tag für Tag helfen wir Kindern, keine Angst vor dem Krankenhaus zu haben und der Behandlung mit einem Lächeln zu begegnen. Seit 2002 begleiten wir Kinder und Jugendliche der Pädiatrischen Onkologie und Hämatologie des Santa Chiara Krankenhauses in Pisa im therapeutischen Prozess.

In der Coronakrise hat das Projekt stark darunter gelitten und die Isolation der Kinder und deren Familie hat schreckliche zusätzliche seelische Konsequenzen herbeigeführt. Deshalb brauchen wir dringend Unterstützung.

Unsere Aufgabe

Wir möchten sowohl das physische als auch psychische Wohlbefinden junger Patienten schützen und damit psychische und soziale Störungen im Zusammenhang mit der Krankheit verhindern. Wir unterstützen sie auf dem therapeutischen Weg, indem wir ihre Beschwerden und Ängste verringern.

Wir kümmern uns um ...
Kinder und Jugendliche mit onkologischen und hämatologischen Erkrankungen im Tageskrankenhaus, auf der Station und im Transplantationsbereich. Außerdem Kinder und Jugendliche, die das Krankenhaus für Kontrolluntersuchungen besuchen, für stationäre Krankenhausaufenthalte oder Transplantationen.

Es ist uns wichtig…
den jungen Patienten das Gefühl zu geben, in einem einladenden und sicheren Raum ihre Kreativität, ihre Gedanken und sogar ihre Ängste auszudrücken zu dürfen. Wir helfen ihnen, den Weg der Behandlung positiv zu durchleben.

Caritas Pisa
Notfall und Armut: 330 neue Gesichter in einem Monat meldet die Caritas. Don Emanuele Morellis Appell: „Vor allem Kinder aus armen Familien werden abgehängt.“

1.765 Menschen werden von den Diensten des Amtes für Seelsorge der Diözese Pisa begleitet und unterstützt, das sind 44% mehr als im März . „Mehr als über das Gesamtwachstum sind wir jedoch besorgt über die Zunahme neuer Armutssituationen", unterstreicht der Direktor der Diözese Caritas, P. Emanuele Morelli.

Es sind gut 330 „neue Arme“, angetroffen durch die Caritas von Pisa, die 18,7% aller Menschen unterstützt. „Praktisch fast jeden Fünften, den wir in dieser Zeit unterstützen, kannten wir vor der Corona-Sperrung nicht“, unterstreicht Don Emanuele Morelli.

Und auch für die traditionelle Armut ergeben sich neue Bedürfnisse: „Wir brauchen Tablets und Hilfe für Internetverbindungen, die erforderlich sind, damit viele Kinder aus benachteiligten Familien Fernunterricht absolvieren können. Andernfalls besteht das Risiko, dass die in Armut aufwachsenden Kinder vorzeitig die Schulen verlassen.“



(Pressemitteilung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Unna)