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Unna, 09. März 2020

Soziale Brücken bauen

Fachtagung zur Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes
Fachtagung zur Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes
„Potentiale und Perspektiven gesellschaftlicher Teilhabe“ - so lautetet die Überschrift der 2. Fachtagung zum kommunalen Integrationskonzept der Kreisstadt Unna am Mittwoch, 4. März 2020, in den Räumlichkeiten der Kathrinen-Gemeinde. 60 Personen aus unterschiedlichen Bereichen des öffentlichen Lebens haben an dieser Fachtagung teilgenommen und über die Weiterentwicklung des Integrationskonzeptes diskutiert. Dem Auftrag, „Soziale Brücken zu bauen“, ist man dabei ein Stück nähergekommen.

Zur Begrüßung erläuterte Till Knoche, Bereichsleiter für Wohnen, Soziales und Senioren, dass Integration mehr braucht, als die Bereitstellung klassischer „Integrationsmaßnahmen“. Vielmehr müsse auch durch praktische Arbeit und politischer Willensbildung den Ursachen der gesellschaftlichen Spaltung entgegengewirkt werden. „Denn Integration kann nur dort erfolgreich gestaltet werden, wo Ängste und Sorgen ernst genommen, wo Neid und Missgunst mit ehrlicher und sachlicher Betrachtung begegnet und wo eben ein breites Integrationsverständnis, auch im Sinne der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle, gesehen wird, die hierzu aus eigener Kraft nicht im Stande sind bzw. denen diese Teilhabe verwehrt wird.“

In verschiedenen Arbeitsgruppen und an verschiedenen Thementischen wurden mit Experten über Beteiligungen, Informationen, Kommunikation und Projektentwicklung diskutiert und die erzielten Ergebnisse festgehalten. Diese Erkenntnisse sollen in die ganzheitlich angelegte Teilhabe-Konzeptionierung der Stadt mit einfließen.

Der Integrationsbeauftragte der Stadt Unna, Cengiz Tekin, war mit der Beteiligung zufrieden: „Beteiligung heißt für mich, dass eine Verantwortungsgemeinschaft in unserer Kommune entsteht bzw. eine bestehende weiter ausgebaut wird. Somit können Gruppen, Einrichtungen und Initiativen davon ausgehen, dass sie durch ihr Engagement Dinge im Umfeld auch positiv verändern können.“

Um den Austausch untereinander aufrechtzuerhalten, vereinbarten alle Beteiligten weitere regelmäßige Zusammenkünfte.


(Pressemeldung der Kreisstadt Unna)