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MELDUNG:

Unna, 04. September 2019
Pressemeldung:

SPD zur Fußgängerzone: Da darf nichts mehr schief gehen

Antrag auf Fördermittel muss Ende September stehen
Bernd Dreisbusch
Im nächsten Jahr sollen die Zuschüsse vom Land NRW für die Sanierung der Fußgängerzone fließen. Damit das gewährleistet ist, muss die Stadt Unna den erneuten Antrag auf Förderung bis Ende September einreichen. „Da darf nichts mehr schief gehen“, betont die SPD Fraktion und fordert von der Verwaltung im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr am 12. September einen ausführlichen Bericht. Gleichzeitig regt sie an, die bestehenden Planungen mit Blick auf die aktuelle Klimadebatte an einigen Stellen anzupassen: mehr Bäume, mehr Schatten.

„Die Pläne, die in einem vierjährigen Abstimmungsprozess mit Beteiligung von Bürgern, Politik, Verwaltung und externen Fachleuten entstanden sind, überzeugen nach wie vor und müssen nicht neu erfunden werden. Wir wissen aber heute, dass uns der sich zuspitzende Klimawandel vor neue Herausforderungen stellt – auch in der Stadtgestaltung“, so Fraktionsvorsitzender Bernd Dreisbusch. „Da sollte noch an der einen oder anderen Stellschraube gedreht werden. Dabei kann es durchaus möglich sein, sich auch nach dem 30. September mit der Bezirksregierung in Arnsberg darüber zu verständigen, wie kleinere Korrekturen bis zum Bewilligungsbescheid förderunschädlich umgesetzt werden können.“

Die Sozialdemokraten wollen die kommenden Wochen und Monate für das Thema Fußgängerzone intensiv genutzt wissen. Sie betonen außerdem, dass es mit der Antragstellung allein nicht getan sei. „Der Prozess muss durch die Verwaltung weiterhin engmaschig begleitet werden. Die Stadt darf in Zukunft nie wieder von einer Fördermittel-Absage dermaßen überrascht werden, wie es bei der Fußgängerzone der Fall war“, so Bernd Dreisbusch.