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Unna, 30. August 2019

Durch die Teilnahme an „Bau.Land.Partner“ sollen Brachflächen wieder aktiviert und als Wohnflächen entwickelt werden

Stadt und Land unterzeichnen Konsensvereinbarung
Konsensvereinbarung
Beigeordneter Jens Toschläger (v.r.), Dirk Barnickel (stehend r.) Bereich Bauleitplanung/Städtebauliche Projekte Stadt Unna, BEG-Geschäftsführer Henk Brockmeyer (v.l.) und Projektleiter André Stangier (Bau.Land.Partner) (Pressemitteilung der Kreisstadt Unna)
Mit dem Abschluss der Konsensvereinbarung zwischen der Stadt Unna und Bau.Land.Partner (früher Flächenpool NRW) ist am Montag, 26. August 2019 der offizielle Startschuss zum Bearbeitungseinstieg gefallen: Unnas Erster Beigeordneter Jens Toschläger und Dirk Barnickel, vom Bereich Bauleitplanung und Städtebauliche Projekte sowie BEG (Tochtergesellschaft des Landes NRW)-Geschäftsführer Henk Brockmeyer und Projektleiter André Stangier (Bau.Land.Partner) unterzeichneten die Konsensvereinbarung.

„Durch die Teilnahme an „Bau.Land.Partner“ sollen Brachflächen wieder aktiviert und als Wohnflächen entwickelt werden“, sagte Jens Toschläger. „Wir wollen hier aktiv zielgerichtet die Stadtentwicklung voran treiben", so Toschläger weiter. Eine Fläche, die schon Gegenstand von Gesprächen zwischen beiden Vertragspartnern ist, ist der Brockhausplatz.

„Bau.Land.Partner“ ist ein Angebot des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, um Städte, Gemeinden und Eigentümern dabei zu unterstützen, gemeinsam neue Perspektiven für solche Flächenpotenziale zu entwickeln.

Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Dialog mit Flächeneigentümern und der Stadtverwaltung, um alle Interessenlagen zu klären und so bisherige Entwicklungshemmnisse zu erkennen und zu überwinden. Auch eine umfassende Standortanalyse sowie darauf aufbauende Planungen gehören zum Repertoire: „Wir treten als fachliche Moderatoren und lösungsorientierte Vermittler auf. Wenn beispielsweise kommunale Planungshoheit und wirtschaftliche Eigentümerinteressen in unterschiedliche Richtungen weisen, ist es unser Ziel, einen gemeinsamen Weg aufzuzeigen.“ erläutert André Stangier.

Die Stadt sichert die vorrangige Behandlung der gemeinsam ausgewählten Flächen zu. Im Gegenzug will Bau.Land.Partner im nächsten Schritt die Mitwirkungsbereitschaft der Grundstückseigentümer erreichen. Dadurch erhalten Stadt und Eigentümer Verlässlichkeit und Klarheit über die Standorteigenschaften und Entwicklungsperspektiven der Flächen sowie Kostenklarheit als
Entscheidungs- und Investitionsgrundlage.

„Die Mitgliedschaft bei „Bau.Land.Partner“ kann eine große Entlastung gerade im Bereich der planerischen Kosten bedeuten“, sagt Toschläger.


(Pressemitteilung der Kreisstadt Unna)