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Unna, 11. Juli 2019

Bernd Dreisbusch hat die Mehrheit hinter sich

Der 48-Jährige ist neuer Vorsitzender der SPD-Fraktion in Unna
Bernd Dreisbusch
Bernd Dreisbusch ist neuer Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Kreisstadt Unna. Der 48-Jährige wurde mit breiter Mehrheit in der Fraktionssitzung am Donnerstagnachmittag gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Volker König an, der sein Amt zum 30. Juni niedergelegt hat. Erster Stellvertreter im neuen Vorstand ist Michael Tietze. Anja Kolar und Sebastian Laaser vervollständigen das Leitungsgremium.

Die Wahl von Bernd Dreisbusch ist keine Überraschung. Als langjähriger erster stellvertretender Vorsitzender der Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehrsplanung hat er reichlich kommunalpolitische Erfahrung vorzuweisen. Geboren in Neheim-Hüsten und aufgewachsen in Herdringen , lebt er seit knapp 20 Jahren in Unna. Der Beruf hatte ihn nach Verwaltungsausbildung und Tätigkeit beim Hochsauerlandkreis sowie einem Studium an der Sozialakademie Dortmund in die Hellwegstadt geführt. Zunächst als Jugendbildungsreferent bei der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) eingestiegen, ist Bernd Dreisbusch heute stellvertretender Geschäftsführer des Verdi-Bezirks Mittleres Ruhrgebiet und hat seinen Dienstsitz in Recklinghausen.

Mitten im Berufsleben stehend, setzt der neue Vorsitzende ganz bewusst auf konstruktive Teamarbeit in der Fraktion. Die Aufgaben sollen auf mehrere Schultern verteilt, vorhandenes Fachwissen und persönliche Kompetenzen bei den verschiedenen Köpfen gezielt genutzt werden. Damit will Bernd Dreisbusch auch ein deutliches Zeichen für den kommunalpolitischen Nachwuchs setzen: „Ratsarbeit ist komplex und zeitaufwendig. Wollen wir junge Menschen und insbesondere auch mehr Frauen für diese wichtige Aufgabe gewinnen, müssen wir Wege aufzeigen, wie Familie und Beruf mit der Politik zu vereinbaren sind. Ohne ein kooperatives Zusammenwirken aller Fraktionsmitglieder geht das nicht.“

Der Sohn einer Krankenschwester und eines Arbeiters hat über die Schülervertretung und die Jusos den Weg zu Sozialdemokratie und Gewerkschaft gefunden. In die Wiege gelegt war das dem Sauerländer nicht. In der Familie wurde CDU gewählt. Eine christliche, soziale Prägung kann und will Bernd Dreisbusch nicht leugnen. Er fühlt sich dabei den Menschen verpflichtet, die vielfach hart für ihr Geld arbeiten müssen. Gelernt hat er von den Eltern und Großeltern, immer offen und diskussionsbereit zu sein – auch zum Wohle der Stadt, in der man gerne lebt.