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13. November 2018

Leinwandspecial: Kino & Kohle

Filmmatinee mit dem Regisseur Adolf Winkelmann
Junges Licht
Szenenbild Junges Licht (https://www.ruhrnachrichten.de/Leben-und-Erleben/Junges-Licht-zeigt-die-kleine-Welt-der-60er-Jahre-im-Revier-133549.html)
Auch ein Leinwandspecial reiht sich ein ins Kulturprogramm zum Ende des Steinkohlebergbaus ein und begrüßt als prominenten Gast an diesem Novembersonntag Regisseur Adolf Winkelmann. Selbst aufgewachsen zwischen Kohle & Stahl, eigentlich genau unterm Dortmunder U, schuf der Dortmunder Filmemacher mit Streifen wie „Die Abfahrer“ oder „Jede Menge Kohle“ preisgekrönte Reviergemälde. Auf dem Spielplan in Unna steht „Junges Licht“, der jüngste Film von Adolf Winkelmann, der zusammen mit Till Beckmann und Nils Beckmann auch das Drehbuch schrieb. Vor dem Film nimmt sich Winkelmann Zeit für ein Gespräch über Kunst & Kino, Kohle und die Kraft des Reviers. Das Interview führen Rita Weißenberg (Leiterin vhs) und die Journalistin Simone Melenk.
„Junges Licht“ spielt in einem Sommer in den 1960ern im Ruhrgebiet. Der alte Pott wird hier noch einmal gefeiert in großartigen poetischen Bildern. Man raucht, kauft im Tante-Emma-Laden, isst Currywurst, trinkt Export. Die Maloche unter Tage ist hart, aber schweißt zusammen. Mit lakonischem Humor erzählt der Film von den ersten Berührungen eines 12-jährigen Bergarbeiter-Sohns mit einer Erwachsenenwelt, die er mit Feinsinn beobachtet, aber nicht versteht. Die Entdeckung ist Oscar Brose als Julian. Charly Hübner spielt seinen Vater, die großartige Lina Beckmann die Mutter. Und auch sonst verspricht die Besetzungsliste beste Schauspielkunst.

Sonntag, 18. November, 11 Uhr (Adolf Winkelmann und „Junges Licht)

Mittwoch, 21. November, 18.30 Uhr (nur „Junges Licht“)